Ersti-Fahrt WS 2012/13

Am 12. Oktober war nun so weit. Es stand die Kennlernfahrt an ein Unbekanntes Ziel an.

Mehrere Versuche der Studenten das Ziel der Fahrt der Fachschaft zu entlocken schlugen kläglich fehl.

Dann, am 12. Oktober war es nun endlich soweit. Gespannt, wo uns die Fachschaft hin entführen würde, trafen sich die mitfahrenden Studenten im Foyer von C13. Das Wetter meinte es minder gut mit uns. Es regnete, was der allgemein guten Stimmung aber keinen Abbruch tat. Es wurden lauthals Vermutungen über eventuelle Ziele kund getan. Vielleicht etwas zu laut, denn plötzlich standen zwei formell gekleidete Damen auf der Treppe, die uns fragten, ob wir eine Fahrt unternehmen würden.

Den Ärger schon vor Augen, allgemeines Kopfnicken und die Predigt abwartend, standen alle da. Doch was dann kam verwunderte so ziemlich jeden der Anwesenden. Die eine der beiden Damen erklärte uns, dass an diesem Tag die Verabschiedung von einigen Studenten stattgefunden habe und nun noch einige belegte Brötchen über seinen. Das ließen wir uns nicht zweimal Sagen. Sofort stürmte der Großteil die Treppe hinauf, um sich die Taschen mit belegten Brötchen vollzustopfen.

Wieder unten angekommen wurden diese verteilt und auch prompt verspeist. Die Reise konnte beginnen.

Auf dem Weg zur Bushaltestelle schließlich zwängte man sich unter die nur spärlich vorhandenen Regenschirme. Glücklicherweise ließ der Bus nicht all zulange auf sich warten. Die, wie sich herausstellte, erste Etappe der Busfahrt dauerte zum Leidwesen der meisten nicht all zulange. Der Regen hatte derweil keinen Versuch unternommen auch nur ein wenig nachzulassen, dass wir auch prompt beim Warten auf den zweiten Bus zu spüren bekamen. Zum Leidwesen einiger anderer Reisende drängten sich alle, die keinen Regenschirm besaßen, in das kleine Bushäuschen.

Als wir dann endlich im warmen und vor allem trockenen Bus auf dem Weg zu unserem Zielort waren, herrschte fortan eine lockere Stimmung. Im hinteren Teil des Busses hörte man schnell die ersten Flensflaschen ploppen.

Nun wurde uns auch unser Bestimmungsort mitgeteilt. Es sollte das [ZENSIERT] in [ZENSIERT] sein. Nach einem kurzen Fußmarsch strafen wir dann endlich ein.

Alle versammelten sich im großen Saal des Heimes, indem sofort der Tischkicker und die Tischtennisplatte besetzt wurden.

Nach einer kurzen Verlesung der „Spielregeln“ und Einteilung der Zimmer, wurden diese bezogen. Kaum war dies geschehen, saßen auch schon die ersten wieder im Saal, um bei einem oder auch zwei Bierchen eine lockere Unterhaltung zu führen.

Zum Abendbrot sollte zu etwas späterer Stunde gegrillt werden.

Insgesamt ein netter und lustiger erster Abend mit Bier und Musik.

Der nächste Morgen sollte sich allerdings als nicht ganz so „nett“ herausstellen.

Nach einer mehr oder weniger langen Nacht, die von einigen Sägen begleitet war, hieß es um 8 Uhr wieder aufstehen.

Kurz nach dem Frühstück, bei dem der eine mehr, der andere weniger zu sich genommen hatte, versammelten sich alle auf dem Deich vor dem Heim. Hier veranstaltete die Fachschaft einige Spiel mit uns.

Als dann um 10 Uhr jedoch Flunkyball auf dem Plan stand verabschiedeten sich doch einige der Studenten, die sich das ganze Spektakel mit Aspirin und Wasser aus sicherer Entfernung zu Gemüte führten.

 

Nach dem auch dies überstanden war, setze man sich auf dem Deich in der Sonne zusammen, spielte Karten oder spannte imaginäre Seile oder lief mit Glasplatten über den Radweg wenn gerade ein Fahrradfahrer des Weges kam, der dann verdutzt über das plötzliche Hindernis anhielt. Einige von uns machten sich zusammen mit der Fachschaft daran einen Kuchen zu backen, der dann zwar mehr an eine Creme erinnerte aber trotzdem nicht schlecht schmeckte.

Auch sprachen uns einige Spaziergänger an, was wir denn zu feiern hätten. Die Antwort:

„1 Jahr Arbeitslosigkeit, Ihre Steuern kommen an“, sollte zudem der Spruch der Fahrt werden.

Zum Abendbrot hatte die Fachschaft zusammen mit einigen Studenten Chilli con Carne gekocht.

Am gleichen Abend fand ein Tischtennis- und Kicker Turnier statt. Im weiteren Verlauf des Abend und einige Biere später, wurde auch noch die Karaoke Maschine angeschmissen, spätestens zu diesem Zeitpunkt war klar, dass die Fahrt sich gelohnt hatte. Auch dieser Abend endete wieder feucht fröhlich.

Das einzige Manko war, dass wir am Sonntag morgen mit der Cantina-Band freundlich um 7 Uhr aus dem Bett geschmissen wurden.

Nach einem gemeinsamen Frühstück wurden gemeinsam die Spuren der Fahrt, die sich noch in deutlichen Grenzen befanden, beseitigt.

Gegen Mittag wurden wir schließlich zu Laboe gefahren, um von dort mit dem Bus wieder zurück nach Kiel zu fahren.

Müde aber immer noch über einige Augenblicke lächelt zu Hause angekommen endete eine super Erstifahrt der Fachschaft IuE.

 

Geschrieben von Christian

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